DER EISBÄR – DER MEISTER DER KÄLTE!

Aktuell gibt es acht verschiedene Bärenarten. Der Eisbär ist der größte und stärkste unter ihnen. Zudem ist er derjenige Bär, der die tiefsten Temperaturen aushält.

Wo kann man ihn finden?
Der Eisbär – auch unter dem Namen Polarbär bekannt – lebt hauptsächlich in den Regionen des „ewigen Eises“, in den Packeisregionen der Erde. Hier kann man ihn überall antreffen:
- entlang der Küstenstreifen der Arktischen See
- auf den Inseln der verschiedenen Arktis-Archipele
- im Packeis der Arktis
- In der Hudson-Bay in Kanada (häufig gegen Ende der Tragezeit und beim Werfen der Jungen)
- in Russland
- in Norwegen


Ein speziell an die Kälte angepasster Körperbau:
- Das dicke Fell (dichtes Unterfell) schützt ihn zuverlässig vor Kälte und vor Wind.
- Eine dicke Fettschicht, die seinen mächtigen Körper umgibt, hält ihn warm.
- Sein Pelz ist lichtdurchlässig. So leitet er die Wärmeenergie des Sonnenscheins bis zur schwarzen Haut des Eisbären, die die Wärme absorbiert.
- Wasser perlt im Bereich der Kniekehle vom Körper ab, wenn der Eisbär aus dem Wasser kommt. Er muss sich nur kurz schütteln und wird dann schnell wieder trocken.

Ein maßgeschneideter Stoffwechsel:
Der Eisbär kommt auch mit Nahrungsknappheit gut zurecht, indem er seinen Stoffwechsel einfach runterfährt. So gelingt es ihm, Energie zu sparen.

Eine Technik zum Schutz vor Kälte :
Bei besonders tiefen Temperaturen, bei Schneestürmen oder im Falle der weiblichen Tiere bei der Geburt der Jungen schützt sich der Eisbär in natürlichen Höhlen oder solchen, die er sich selbst in Eis und Schnee gräbt.